Karte der Denominación de Origen Vinos de Madrid in der Autonomen Gemeinschaft Madrid
  • Gründungsjahr der D.O.

    Gründungsjahr der D.O.:

    1990

  • Anzahl der Weingüter (2017)

    Anzahl der Weingüter (2017):

    47

  • Gesamtfläche

    Gesamtfläche:

    8.391ha

  • Erlaubte maximale Produktion

    Erlaubte maximale Produktion:

    7.000kg/ha

  • Höhe der Weinberge

    Höhe der Weinberge:

    Min: 640m / Max: 980m

  • Temperatur

    Temperatur:

    Max: 39º / Min: -7º

  • Jährliche Sonnenstunden

    Jährliche Sonnenstunden:

    2.900

  • Jährlicher Niederschlag

    Jährlicher Niederschlag:

    500l/m2

Madrid

Die Provinz Madrid umfasst die gleiche Fläche wie die gleichnamige autonome Gemeinschaft und ist die Hauptstadt Spaniens. Sie liegt in der zentralen Hochebene der Iberischen Halbinsel und grenzt an die Provinzen Guadalajara, Cuenca, Toledo (Kastilien-La Mancha), Ávila y Segovia (Kastilien und León) an. Sie hat die größte Bevölkerungsdichte im Land und wird in 179 Gemeinden unterteilt. Neben Madrid selbst, sind Aranjuez, Colmenar Viejo, Rascafría, Manzanares el Real und Alcalá de Henares einige der wichtigsten Gemeinden.

GESCHICHTE DES WEINS

Erste Hinweise auf die Weinindustrie in Madrid stammen aus dem 13. Jahrhundert, aber es ist möglich, dass es schon zu Zeiten der Karthager und Römer Weinberge gab. Die renommierten Weine aus Madrid reichen bis ins 15. Jh. zurück, aber die Nachfrage stieg während des Goldenen Zeitalters Spaniens (etwa 1550 bis 1660) stark an. Die Hauptstadt versorgte sich mit den Weinen Arganda, Fuencarral und Alcobendas, aber es war vor allem der Valdemoro, der direkt von den Weinkellereien zum Palast geliefert wurde. Auch der Muskateller ist bekannt, vor allem aus Alcalá de Henares, wenn auch die berühmtesten die „wertvollen Weine” aus San Martín sind.

Diese Entwicklung erlitt im Jahr 1914 einen Rückschlag, als sich die Reblaus-Plage verbreitete. Man erholte sich nur langsam mithilfe von Weinsorten aus dem Ausland, vor allem mit der Traube Garnacha oder Grenache und verlor einige einheimische Weinsorten. Die Geschichte des neuen Weins aus Madrid beginnt 1986 mit der Anerkennung der spanischen Ursprungsbezeichnung D.O. Vinos de Madrid. Die Kontrollbehörde Consejo Regulador arbeitet noch heute daran, dass die Weinkellereien aus Madrid bekannt werden und fördert die Marken sowohl in den lokalen Märkten, als auch in anderen Zonen Spaniens. Nicht zu vergessen ist, dass auch die Exporte ins Ausland stetig ansteigen.

WEIN UND WEINKELLEREIEN

Die Weine aus Madrid zählen zu den Denominaciones de Origen Vinos de Madrid. Diese wird in drei Subzonen unterteilt: Arganda, Navalcarnero und San Martín, jede mit ihrem eigenen Stil. In den vergangenen Jahren haben sowohl die Weinkellereien als auch der Consejo Regulador Kampagnen gestartet, um den Anreiz der Weine zu erhöhen. Rimontgó bietet innerhalb dieser D.O. Weinkellereien zum Verkauf an. In der Provinz Madrid sind unter anderen zuhause, die Weinkellereien Bodegas El Regajal (Reservat für Wein, Oliven und Schmetterlinge); Bodegas Castejón (seit 1959); Bodegas Gosálbez-Orti (Ökologische Weine); Bodegas Solera (mit einer Geschichte von über 100 Jahren); Bodegas Jesús Díaz (die erste der D.O.); Bodegas Real Cortijo de San Isidro (die königlichen Weinkellereien von Carlos III.); Bodegas Luis Saavreda (mit ökologischen Weinen aus den Terrassen in den Bergen Madrids); Bodegas Ricardo Benito (seit 1940); Señorío de Val Azul (neue, moderne Weinkellerei in Chinchón); Bodegas Tagonius (Weine, Olivenöl und Essig); und Bodegas Orusco (die älteste der autonomen Gemeinschaft Madrid).

SEHENSWERTES

Madrids Kulturerbe ist immens, so wie es sich für die Hauptstadt Spaniens gehört. Die Stadt beherbergt drei der wichtigsten Museen des Landes: Museo del Prado, Museo Thyssen-Bornemisza und Museo de Arte Moderno Reina Sofía, aber auch modernste Kulturzentren wie CaixaFórum, La Casa Encendid und andere Galerien. Die Schloss- und Klosteranlage El Escorial , die Universität und die Altstadt Alcalá de Henares, sowie Paisaje Cultural de Aranjuez sind UNESCO-Welterbe. Seit 2013 teilt sich Madrid mit Kastilien und León den Nationalpark Sierra de Guadarrama. Erwähnenswert sind außerdem die Hotels Parador de Chinchón und Parador de Alcalá de Henares. Das Kultur-, Restaurant- und Freizeitangebot in der Hauptstadt ist riesig. Das traditionellste Gericht ist der Cocido madrileño (ein Kichererbseneintopf) und die Tapas.

2 Weingüter und Weinberge in Madrid zu verkaufen

 
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