Costa Blanca, Region der Buchten und Steilküsten
Die Costa Blanca ist seit langer Zeit ein beliebtes Reiseziel unter Touristen. Vergleichbar mit der modernen Provinz von Alicante, zeichnet sich die Region durch zwei deutlich unterschiedliche Gebiete aus: Im Norden erhebt sich parrallel zum Meer verlaufende Gebirgskette, welche sich teils klippenartig zum Meer hin absenken, währden im Süden hingegen die Landschaft geprägt von einer Kulisse aus Sandstränden, Salz- und Palmenlandschaften ist, die den Hintergrund für die scheinbar endlosen Strände der Küste bilden.

Als Besucher werden Sie hier eine Vielzahl an Cafés und Restaurants für jeden Geschmack finden, während Sie im Landesinneren, die wohl authentischste spanische Seite der Region vorfinden, wo Mandelbäume, Weinberge, Obstwiesen und wundervolle Palmen die Landschaft dominieren.
Für die Mehrheit der Touristen, sowohl aus dem Ausland als auch aus Spanien selbst, bleibt Benidorm weiterhin die größte Attraktion. Die Stadt ist im sprichwörtlichen Sinne ein Touristenmagnet und bietet Sonnenanbetern und Nachtschwärmern gleichermaßen ein unvorstellbares Angebot an Vergnügungsmöglichkeiten. Nichtsdestotrotz sind es die Verbindung aus kleinen Ortschaften und traditionellen Fischerhäfen, Buchten und Küsten, die der nördlichen Costa Blanca ihren unvergleichlichen Charme und Charakter verleihen.
Denia, die Hauptstadt der Region von Marina Alta, ist eine entzügende und kosmopolitische Ortschaft mit einer mittelalterlichen Burg. Seine 20km lange Küste setzt sich sowohl aus Sandstränden, eingerückten hübschen und kleinen Buchten und felsigen Enklaven als auch aus einer Reihe von wunderschönen weißen Steilküsten zusammen, die der Region ihren Namen geben. Das Naturschutzgebiet von Montgó, welches Denia von Jávea abgrenzt, erstreckt sich über einen der spektakulärsten Küstenabschnitte, wo vom Wind geformte Steilküsten eine Landschaft von endloser Vielfalt aus Strukturen und Formen prägen.

Im Anschluss an diesen Küstenabschnitt gelangt man zu der weitläufigen und offenen Bucht von Jávea, eine entzückende Ortschaft, welche sich von den Berghängen bis hin zu den Sandstränden im Süden erstreckt. Mit seinem Yachthafen und dem attraktiven Altstadtkern bietet Jávea eine ausgezeichnete Kombination aus Eintracht und Lebendigkeit.
Während der 30er Jahre verbrachten Schriftsteller wie Hemingway ihre Sommer in Calpe. Zur selben Zeit wurde das erste Hotel der Ortschaft, direkt am berühmten Felsen von Peñón “El Parador de Ifach” errichtet und eingeweiht. Der Felsen ist das Wahrzeichnen von Calpe, der höchste Felsen im gesamten Mittelmeerraum, der die Küste in zwei Bereiche unterteilt. Mit einer Höhe von 332m, ragt er ca. einen Kilometer ins Meer hinein und bildeten einen spektakulären Blickfang, welcher sich mit jeder Nuance von Schatten und Licht verändert. Der Gipfel des Felsens kann nur in organisierten Gruppentouren besucht werden und lohnt sich in jedem Fall: Der Ausblick, der sich von hier auf den Großteil der Costa Blanca bietet, ist atemberaubend.

Die blaue Kuppel der Kirche von Altea mit weißen geometrischen Motiven ist ein weiteres Wahrzeichen der Costa Blanca. Eine Fülle von verwinkelten Gassen tragen zum Charme der Ortschaft bei, welche auf einem Hügel liegt, dessen Gipfel sich dramatisch über die Kirche der Gemeinde erheben. Die hier vorherrschende Ruhe zieht Künstler und Handwerker an, deren Geschäfte und Stände Sie in jedem Winkel der Altstadt vorfinden. Es sind die felsigen Horizonte, verborgenen Buchten und das azurblaue Mittelmeer, welche den einzigartigen Charme der Costa Blanca ausmachen.
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